wolles worte – liebe, chaos, dunkelheit

wolles worte – liebe, chaos, dunkelheit

 

Die Seite ist seit ein paar Tagen online. Ich bin recht froh, dass ich meine Texte nach und nach online stellen werde. Ich hätte den Texten gegenüber ein schlechtes Gewissen gehabt, wenn ich sie im Datennirwana hätte verschwinden lassen. Sie haben sich viel Mühe gegeben, aus meinen Gedanken „auf Papier“ gebracht zu werden.

Große Worte sind es nicht – es sind emotionale Worte.

Wohin geht der Weg?

Wohin geht der Weg?

Das habe ich lange nicht mehr gemacht. Ich bin lange nicht mehr einfach los gelaufen und habe geguckt, wohin der Weg mich führt. Heute mache ich dies seit langer Zeit wieder – zum ersten Mal seit gefühlten Ewigkeiten. Ich gehe einfach los: Auf der Tastatur mit Worten. …weiter lesen…

Depression

Depression

Manchmal erwischt es mich. Es erwischt mich, ohne dass es einen konkreten Anlass gibt. Es passiert immer, wenn ich alleine bin. Ich bin oft alleine.

Dann erfasst mich eine unsagbare Traurigkeit. Egal, was ich tue, egal wie ich versuche, mich abzulenken, sie umklammert mich. Diese unsagbare Traurigkeit – sie ist da. Sie ist nicht konkret. Sie ist nicht angreifbar. Sie ist einfach da. Sie quält und martert. Sie hat keinen Grund, ein Kampf scheint aussichtslos. …weiter lesen…

Club der toten Dichter – Charles Bukowski

Club der toten Dichter
– Charles Bukowski

Eine einzigartige Mischung aus Text und Musik, sehr stilsicher und spannend umgesetzt, ohne dem Bukowski-Klischee unnötig Futter zu geben.

Stoppok

Manchmal muss man nicht mehr Worte verlieren als jemand, der es schon treffend gesagt hat.

Ein Clip zum Projekt „Bukowski“.

Der Club der toten Dichter hat sich zuvor mit Klassikern der deutschen Literatur beschäftigt.

Das komplette Lied, weil es so schön ist.

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Schwarz ist keine Farbe, schwarz ist aber meine Farbe

Schwarz ist keine Farbe

oder

Erklär mir die Welt

Erklär es meiner Seele.
Erklär meiner Seele, dass
die Welt so bunt und schön ist,
wir auf dem richtigen Weg sind.

Erklär meiner Seele, dass
es nicht um Missgunst und Neid geht,
ein jeder nur das Beste will –
nicht für sich, sondern die Welt.

Erklär meiner Seele,
die Kriege, die Wut, die Kälte.

Erklär meiner Seele,
warum das Böse als das Gute kommt.

Erklär meiner Seele,
warum der Mensch
so wenig sieht,
so wenig hört,
so wenig fühlt.

Erklär mir bitte, bitte die Welt.

 

Ficken

Ficken

Ich spüre es noch,
wie wir dieses Wort füllten
– mit Zärtlichkeit und Liebe.
Wir nahmen dem Wort
alles Negative und füllten
es neu mit unseren Gefühlen
für uns.

Ich erinnere mich,
wie Du zärtlich
geflüstert hast:
„Lass uns ficken!“

Es versetzte uns in
zärtliche Verzückung.

Ich erinnere mich,
wie wir spürten,
wie wir waren.
Wir waren so zärtlich, so intensiv.
Ficken.

Nun drängt es sich wieder
in seiner alten Bedeutung auf.
Es wird belanglos –
wie es einst war –
geprägt von reiner Körperlichkeit.

Es verliert seine Zärtlichkeit,
es verliert seine Liebe.
Es verliert unsere Liebe.

Ich will das nicht.

Ich will doch nur Dich.